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Über Karen Swassjan

Die anthroposophische Melancholie und ihre freßsüchtigen Idiotengötter. Über Karen Swassjan

Lassen wir den Blick auf anthroposophische Autoren mit Substanz schweifen, fällt dieser bald auf den armenischen Karen Swassjan, der durch seine Originalität besticht, aber in seinem sehr spezifischen, mäandernden Schreibstil, seinen oft schillernden Formulierungen, aber auch einer bestimmten melancholischen Attitüde nicht in die leicht verdaulichen Raster passt.

Seine biografischen Daten (1) hat er in einem Interview für die Zeitschrift Agora hinterlegt, in dem er auch auf seine distanzierte Positionierung gegenüber dem etablierten anthroposophischen Mainstream zu sprechen kommt: „Wie würden Sie dann die immer wieder aufgestellte Behauptung erklären, Anthroposophie sei eine Sekte?“ Swassjan:  „Durch den sektiererischen Geist jener Anthroposophen (und wären es auch die meisten), die Rudolf Steiners Erkenntnisse so vor der Welt vertreten, dass es dieser nicht zu verübeln ist, wenn sie zu dieser Ansicht kommen muss. Die Menschen, die so denken, sind freilich zu faul, den ursprünglichen…

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